Vom Verhassten zum König?

von André am 3. April 2007 

in Transfers

Ausgerechnet Matthias Schober wird als Ersatztorhüter für die kommende Saison bei Schalke 04 gehandelt. Ausgerechnet er – den sie alle hassen sollten – die Schalker. War es nicht im Jahre 2001, als die Knappen bereits Meister waren und Matthias Schober in der Nachspielzeit einen harmlosen Ball eines Mitspielers aufnahm und somit einen indirekten Freistoß im Strafraum der Hamburger fabrizierte? Das Ende des Liedes ist allen bekannt – der alte Schwede Anderson platzierte das Leder im Hamburger Gehäuse – Ausgleich – Bayern war Meister und Schalke versank im Tränenmeer.

Nun, 6 Jahre nach dem „legendärsten“ aller Saisonfinals soll der Keeper als Ersatzmann hinter Manuel Neuer zurückkehren – zurück zu dem Verein, für den er bereits von 1994 – 2000 arbeitete. Stellt euch bitte vor, Manuel Neuer verletzt sich kurz vor dem Spiel gegen die Bayern und „Katze“ Schober muss ins Gehäuse der Schalker – dem Jungen schlottern doch die Knie und die Torwarthose wird im Handumdrehen feucht. Bayern lacht sich ins Fäustchen und schlachtet Schober 04 mit 6:0 ab. Nein, nein lieber Matthias – überleg es dir gut. In Rostock wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit nächstes Jahr erstklassig spielen – als Torwart Nummer 1.

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kurtspaeter 04.03.07 at 13:45

Warum sollten wie Schober hassen?
Auch sechs Jahre danach hat Markus Merk kein Schalke-Spiel gepfiffen.
Insofern würde die rhetorische Frage der Überschrift aktuell, sobald Merk Schiedsrichter-Obmann in Gelsenkirchen würde. Und das passiert in 1000 Jahren nicht.

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