David Beckham: Nein Danke!

von André am 21. Februar 2007 

in Forschung, International

Sieht so ein Fußballer aus?
David Beckham – Der Popstar des Profifussballs ist wohl der überschätzteste Spieler aller Zeiten. Maradona, Pele oder Zidane setzten Trends dank ihrer genialen Spielweise, David Beckham hingegen nur bei Frisuren und der neusten Mode. Er schießt geniale Freistöße, das muss man neidlos anerkennen und in dieser Disziplin kann sich zur Zeit wohl nur Juninho oder Ronaldinho mit ihm messen. Doch ist es legitim als Profifussballer nur durch Standardsituationen aufzufallen? Ist es richtig, nur durch den Trikotverkauf, das eigene Aussehen und einer bekannten Frau einer der bestbezahltesten Fussballspieler der Welt zu sein? David Beckham verdient mit seinem Sport und durch seine Werbung soviel Geld, dass er es nicht ausgeben kann. Zudem hat er mit Victoria noch eine Ehefrau, die ebenfalls eine etwas größere Gehaltsabrechnung am Ende des Monats öffnen darf.

Da passt es nur zu gut, dass das Glamour-Ehepaar im Sommer die Zelte in Hollywood aufschlägt. Los Angeles wird im Sommer der neue Verein von Mr.Beckham. In einem Interview beteuerte er, dass es ihm nicht ums Geld ginge (250 Mio. Euro in 5 Jahren), sondern um die neue Kultur und um das neue Leben in den USA. Ja nee is klar, David – wer soll dir das denn abnehmen? Er habe sich gegen eine Rückkehr nach England entschieden, oder kann man sagen Victoria hat es getan? Sicherlich!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Am gestrigen Abend spielte David mit seiner Mannschft Real Madrid, aus der er eigentlich schon verbannt war, gegen den großen FC Bayern. Die Zeitungen titelten heute: Grandios! David Beckham ist zurück. Geniale Standards des englischen Ex-Nationalspielers. Und so weiter und so fort…
Und just nach diesen Schlagzeilen meldet sich Steve McClaren, der Nationaltrainer Englands, der Beckham noch im Sommer aussortiert hat, zu Wort: “Er hat sehr gut für seinen Klub gespielt. Es freut mich zu sehen, dass er gegen Bayern München der Mann des Spiels war. Nun habe ich ein Problem”.

Ja Steve, du hast wirklich ein Problem – und zwar mit dir selbst. Du wirst doch nicht ernsthaft darüber nachdenken, die metrosexuelle Babypuppe wieder für die englische Nationalmannschaft zu nominieren. Nein, das kannst du nicht bringen. Deine Bilanz ist zwar erschreckend mit dem Unentschieden gegen Mazedonien und den Niederlagen gegen Kroatien und Spanien, aber das darf nicht dazuführen David “ich spiele nicht für Geld” Beckham einzuladen. Freistöße kann der Lampard auch schießen, das ist sicher. Also, finger weg vom Spice Boy. Den will ich nicht mehr sehen.

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Norman 02.22.07 at 08:58

Für das Geld würd ich auch 10 Jahre nach LA gehen :) .

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