Torsten Frings ist eine beleidigte Leberwurst

von Markus am 17. Oktober 2008 

in Adler auf der Brust

Torsten Frings. Ein Mann wie die Frauen ihn lieben. Gutaussehend, cool, rebellisch, hart im Nehmen. Schwere Verletzungen steckt er weg, als wäre nie etwas gewesen. Wie ein Rockstar eben, nur dass er Fußball spielt. Böse Zungen behaupten er sei schwul — Familie und Kind nur Tarnung — doch das soll hier nicht das Thema sein.

In den letzten Spielen der deutschen Nationalmannschaft durfte Torsten nur zugucken. Nach seiner Verletzung sah Jogi ihn noch nicht bei 100%, hielt es für sinnvoller, auch aus taktischen Gründen, Torsten auf der Bank zu lassen. Aber das geht natürlich gar nicht. Zur Nationalmannschaft fahren und nur auf der Bank sitzen, das ist für Torsten zu wenig, immerhin war er mal bei Bayern München. Ein Mal draußen bleiben wäre noch zu entschuldigen gewesen, aber zwei Spiele hintereinander nicht zum Einsatz kommen, das muss Konsequenzen haben. Wo kommen wir denn da hin?

Ich spiele nicht, darf mich gegen Wales noch nicht mal warmlaufen. Das war für mich die Krönung, eine Demütigung!


Genau. Eine Demütigung, und jeder weiß es. Eine bodenlose Frechheit vom Bundestrainer. Und Torstens Konkurrenten? Das sind doch Flachpfeifen, die können doch nichts. Hitzlsperger… die Stuttgarter werden ja eh vom Jogi bevorzugt. Und Rolfes? Der hat nicht so schöne Haare wie Torsten.

Ich habe nichts gegen Simon Rolfes oder Thomas Hitzlsperger. Im Gegenteil. Ich weiß aber auch: Sie sind nicht besser!

Für so einen harten Hund wie Torsten ist das natürlich Grund genug für einen Rücktritt, oder mal darüber nachzudenken. Nicht so wie Kevin das gemacht hat, aber vielleicht ja doch irgendwann. Nach dem nächsten Spiel vielleicht.

Derzeit bin ich echt nachdenklich, der Rücktritt schießt mir immer wieder durch den Kopf. Aber geben Sie mir etwas Zeit!

Nun gut, lassen wir das. Torsten gehört in die Nationalmannschaft. Schade, dass nur 11 Mann spielen dürfen, sonst wären auch alle glücklich. Obwohl, Mike Hanke hat auch nicht gemeckert, dass er im WM-Halbfinale 2006 nicht spielen durfte. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen möchte ich aber noch Folgendes aus dem bisher zitierten Interview bringen:

Ich bin keine beleidigte Leberwurst

Doch Torsten, das bist du! Oder auch eine Mimose.

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Lutscher, was geht? | catenaccio
10.17.08 um 17:48

{ 2 comments }

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Norman 10.17.08 at 15:51

Wie wärs denn mal mit ner ordentlichen Kurzhaarfrisur, dann klappts auch mit dem fussball spielen.

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Tom 10.17.08 at 16:42

Wenn man so richtig durchgeschwitzt ist, dann muss das so eklig sein mit den langen Haaren. Hitzlsperger dagegen hat ‘ne freche Kurzhaarfrisur. Das ist ein entscheidender Vorteil für ihn – Jogi hat das schon lange erkannt!

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