Real Madrid – Komödie oder doch Tragödie?

von André am 20. März 2007 

in International

Man muss sich Sorgen machen!
Real Madrid hat Angst. Angst vor sich selbst. Am vergangenen Wochenende spielte die ehemalige Supertruppe gegen den Abstiegskandidaten Tarragona. Vor der Saison verlieh man Javier Portillo an eben diesen Verein. Doch was bis zum Wochenende keiner wusste, Real Madrid ließ sich in den Vertrag einen kleinen Passus einbauen. Sollte Portillo beim Spiel zwischen Tarragona und Madrid zum Einsatz kommen, müsste Tarragona 1 Million Euro extra überweisen.

Bei insgesamt 2,2 Millionen Euro Transfervolumen am Anfang der Saison wird sofort klar, dass Portillo am Wochenende nicht zum Einsatz kam. Real Madrid gewann 2:0 und Portillo schmorte auf der Bank.

Genau wie der ehemalige Weltmeister Emerson. Der hat ebenfalls seit einiger Zeit eine eigenartige Abmachung – mit seinem Trainer. Da Emerson von den eigenen Fans seit mehreren Wochen wegen seiner Spielweise ausgepfiffen wird, darf dieser selbst entscheiden ob er vor heimischem Publikum spielen möchte oder nicht. Natürlich spielte er nicht, denn er ist ja eine Wurst und kann unter Pfiffen keinen Fuß vor den anderen setzen.

Vor zwei Wochen wollte Capello den Brasilianer zum Warmmachen schicken – doch Emerson winkte ab und blieb auf der Bank sitzen. Jetzt frage ich mich ob in diesem Verein überhaupt noch etwas richtig läuft. Die spinnen die Spanier, aber ganz gewaltig!

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