Ottmar, was ist eigentlich wenn…

von André am 19. März 2007 

in 1. Bundesliga

…du nicht mehr bist?

Lange haben wir nicht über ihn berichtet. Das letzte Mal stand noch in den Sternen ob er verlängert oder doch am Saisonende die Trainerschuhe bei den Bayern an den Nagel hängt. Es war vor der Partie gegen Real Madrid und wir waren uns nicht sicher, ob der General bei einer Niederlage sagen würde:”Bye, bye Bayern” oder doch:”Ich könnte mir vorstellen länger zu bleiben.” Das Viertelfinale ist erreicht und der FC Bayern war bis zum vergangenen Wochenende wieder im Meisterschaftsrennen.

Ein Grund zur Freude bei Ottmar. Kurzerhand hat er sich also entschlossen zu verlängern – denn die lächerlichen 6 Punkte Abstand auf Schalke waren ja “Pipifachs” und das Viertelfinale gegen AC Mailand kann man auch locker überstehen. Die Bayern waren wieder wer, in Europa und in der Bundesrepublik ja sowieso. Der Weg war vorgeschrieben – Herr Hitzfeld führt den müden FCB doch noch zur Deutschen Meisterschaft und der Champions League Pott geht dieses Jahr wieder in die bayrische Landeshauptstadt.

Montag, 19.03.2007: Alles wird anders.
Die Münchener haben gegen den Abstiegskandidaten aus Frankfurt verloren der Abstand auf Schalke ist wieder auf 9 Punkte angewachsen. Bei ganz viel Unvermögen wird am Ende kein Platz unter den ersten “Dreien” belegt und somit ist die CL-Quali in Gefahr.

Was ist nun mit dir Ottmar? Was ist, wenn all das Eintritt, womit du letzte Woche nicht gerechnet hast? Was ist wenn du nächstes Jahr mit den Bayern gegen Bratislava, Budapest und Pasching spielen musst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass du das willst. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Uli und Franz da Bock drauf haben. Aber entlassen können sie dich auch nicht – die Blöße gibt sich der FCB nicht.

In den letzten Wochen warst du noch der beste Trainer der Welt und in 8 Wochen? Ich bin gespannt wie ein Flitzbogen wie diese Geschichte endet. Am Ende heißt es womöglich:

Ottmar Hitzfeld legt das Amt nieder – aus privaten Gründen.
Dann kann keiner schlecht dastehen – Die Bayern nicht, denn sie wollten ja weiter mit dir arbeiten und du auch nicht Otti, denn du hast ja Probleme im privaten Sektor, dass muss man respektieren.

Ich freu mich!

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