Nike-Deal: Warum Japan nicht Deutschland ist

von Tom am 8. Februar 2007 

in 1. Bundesliga, Adler auf der Brust, International

Theo Zwanziger frohlockt.
Es scheint, als würde die Entscheidung um den Nike-Deal schon gelaufen sein. Man hätte ja gedacht, Adidas liegt etwas daran, Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft zu sein. Doch so scheint es nicht wirklich zu sein, denn der von Adi Dassler gegründete Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach will sein Angebot nicht erhöhen, obwohl die Amis mehr als das fünfache bieten. Unser Theo, auch liebevoll “Zwanni” oder “Zwacken” genannt, scheint im Geiste die Entscheidung auch schon getroffen zu haben, plant er doch laut Tagespiegel schon, welchen Dorfgemeinschaften er einen Blozplatz spendiert, damit die Gummistiefeltruppe gegen die Heugabel-Kicker nicht mehr auf der Kuhkoppel ihre Spiele austragen müssen…

Verletzungsgefahr auf der Kuhkoppel hin oder her, dass dadurch neue Schweinsteigers, Lahms und Podolskis gefördert werden um Deutschland den vierten Weltmeistertitel zu vermachen, wagt Doktor Fußball zu bezweifeln. Naja vielleicht reicht es ja wenigstens zum Nichtabstieg in der Kreisklasse. Doch was hat das mit der Überschrift dieses Artikels zu tun? Eigentlich nichts! Aber folgendes hat:

Wenn es wirklich so ist, dass Adidas die japanische Nationalmannschaft mit ähnlichen Beträgen ausstattet wie uns, würde ich mich ungerecht behandelt fühlen.

Doktor Fußball ging der Sache auf den Grund. Und das Resultat ist erschreckend! Wie kann ein Land, in dem beim Fußball kreischende Schulmädchen die Stadien füllen und auf dem Platz praktisch zwei mal elf halbe Hahn auf das runde Leder picken, nur einen halbwegs ähnlichen Betrag kassieren, wie das eigentliche Mutterland des Fußballs? Dass sich Zwanni auf den Schlips getreten fühlt, kann ich also durchaus nachvollziehen. Ein sicheres Zeichen für den Wechsel ist aber die Kapitulation von Rumpelnigge, nachdem Doktor Fußball Deutschland aufrief, ihn zu stoppen. Wir blicken also doch einer rosigen Zukunft entgegen!

{ 2 comments }

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Hanse 02.08.07 at 14:13

ähem… Deutschland als die Mutter des Fußballs zu bezeichnen ist ein wenig vermessen. Wäre ähnlich wie die Kubaner das Skifahren erfunden hätten ;-)

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Norman 02.08.07 at 15:23

Er frohlockt :) . Na klar Nike, wenns mehr Geld gibt. Profifussball ist kein Sport sondern ein Geschäft…

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