Lothar Matthäus: Einfach nur peinlich!

von André am 16. Februar 2007 

in 1. Bundesliga

Lass es sein Lothar
Eine Ehe die schon fast eine Scheidung davongetragen hätte, scheint neu zu entfachen. Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler und bayrisches Markenzeichen vergangener Tage schielt auf den Trainerposten des im Sommer scheidenden Ottmar Hitzfelds. Namen wie Mourinho und Schuster machten in den vergangenen Wochen die Runde an der Säbenerstraße – doch es ist kein Geheimnis, dass die Verantwortlichen liebend gern mit Otti verlängern wollen. Nun passt es mal wieder ins Bild, dass sich Stinkstiefel Matthäus selbst ins Gespräch bringt. Jahrelang war er den Bayern treu, hat jeden Pokal gewonnen, den es zu gewinnen gibt, doch als Trainer hat er noch nichts gerissen. Bei seiner ersten Station, Rapid Wien, wurde er nach knapp einem Jahr entlassen, da der Verein unter Loddar die schlechteste Plazierung der Vereinsgeschichte belegte ( Platz. 8 ).

Danach ging es weiter für ein Jahr nach Partizan Belgrad. Der erste Titel wurde eingefahren. Dank dieses Höhenfluges heuerte Lolita als Nationaltrainer der Ungarn an, verfehlte die Quali für die WM 2006 und wurde entlassen. Ab Februar 2006 trainierte er den brasilianischen Club Atletico Paraneanse und gab nach nur 7 Arbeitstagen auf. (Familiäre Gründe -> Ja nee, is klar!!!)

Erfolgreicher kann man als Trainerneuling eigentlich gar nicht sein und somit ist er nun Hausmädchen vom Maestro Giovanni Trapattoni. Er hängt quasi Tag und Nacht am Rockzipfel Trapps und schaut hinauf zum Meister aller Trainer….

Doktor Fußball sagt Danke – Danke, dass Giovanni seinen kleinen Lothar an die Hand nimmt, ihm zeigt, wie man Hütchen aufstellt und Isostar-Flaschen auffüllt. Grundlegende Dinge, die Lothar in seiner jungen Trainerkarriere nicht kannte und somit immer auf die Nase flog. Doch im Sommer, da ist er reif für die Bundesliga. Er kann nun mit den Hütchen umgehen, weiß das richtige Mischungsverhältnis der Getränke und kann sogar laut schreien, dass hat ihm der Trap auch noch beigebracht. Spricht eigentlich alles dafür, dass Lothar Mattäus im Sommer Trainer des FC Bayern Münchens wird. Wäre da nicht ein altbekanntes Zitat von Uli Hoeneß:”Solange Rummenigge und ich bei Bayern etwas zu sagen haben, wird Matthäus nicht einmal Greenkeeper in unserem neuen Stadion”.

Danke Uli – wir könnten dir die Füße lecken für diese Aussage. Du sagst zwar nicht viel Gescheites, doch eines hast du begriffen: Lothar Matthäus ist und bleibt ‘ne Weichwurst.

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Was macht eigentlich… Stefan Effenberg? | Doktor Fußball
09.12.09 um 10:20

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