Fussball reicht nicht – Das Geld muss stimmen

von André am 9. Februar 2007 

in 1. Bundesliga, Forschung, Transfers

Unter Profis heiß begehrt
Es winkt mal wieder das große Geld – Wie so oft. Vor dreieinhalb Jahren wechselte Hamit Altintop von der SG Wattenscheid 09 in die Bundesliga zum FC Schalke 04. Bereits in seinem ersten Spiel machte er 2 Tore und das ausgerechnet gegen die Säcke aus Dortmund. Seitdem hat er sich in der Mannschaft festgespielt, kam allerdings in dieser Saison nicht mehr so häufig zum Einsatz wie in den Jahren zuvor. Am Ende der Saison endet sein Vertrag bei den Knappen und Hamit wäre kein richtiger Türke, wenn es nicht ums liebe Geld ginge. Angebote aus Istanbul und vom FC Uli Hoeneß lassen bei Hamit die Euro Zeichen in den Augen blinken. Er denkt schon an noch dickere Autos und noch größere Goldketten.

Ein überdurchschnittlicher Bundesliga Spieler ist er nicht, er reiht sich in das gute Mannschaftsgefüge von Schalke ein und trifft hin und wieder die Bude – na gut 5 aus 61 Spielen ist nicht sooo geil, wenn man betrachtet, dass er in seinem ersten Spiel 2 Dinger gemacht hat. Aber auf Schalke verehren sie ihn wegen dieser Tore.

Das Mittelfeld vom FC Bayern schrumpft zwar am Ende der Saison durch die Abgänge von Scholl, Salihamidzic, Karimi, Deisler und eventuell Hargraeves, doch werden sie 100%ig noch ein oder zwei hochkarätige Stars dazuholen. So eine Saison wie dieses Jahr wird und darf es beim deutschen Rekordmeister nicht noch einmal geben – Ribery, Guti und van der Vaart sind nur einige Namen, die mit Uli in Verbindung gebracht werden. Was wollen die Bayern also mit Altintop? Richtig, Schalke ärgern und schwächen. Nur leider ist das ein dummer Plan Uli, denn Altintop wird sich auf der Tribüne lang machen, jeden Monat das Geld zählen und nach 2 Jahren zu Wacker Burghausen wechseln, da er in der Zeit müde geworden ist. Und was macht Schalke? Die lachen sich einen ab, haben das Gehalt nicht mehr zu tragen, zwar einen Fußballer weniger, aber was solls, Schalke bedient sich wiederum bei anderen Bundesligisten, allerdings im kleineren Stil.
So ist das Geschäft Bundesliga: Bayern kauft Spieler von Schalke, Bremen, Hamburg und Stuttgart. Schalke Bremen und Stuttgart wiederum tauschen unter sich und kaufen junge Talente von anderen Vereinen und der HSV, ja der wird, wenn alles schief geht, nächstes Jahr Spieler wie Christian Rahn, oder Ronald Maul zurückholen – denn das sind ja zweitligaerfahrene Gestalten.

{ 7 comments }

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Markus 02.09.07 at 11:54

Christian Rahn wird nicht zum HSV wechseln, schließlich spielt er ja ab nächster Saison wieder in der 1. Bundesliga ;-)

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Frank Pagelsdorf 02.09.07 at 12:39

Da habe ich auch noch ein Wörtchen mitzureden…

3

Norman 02.09.07 at 15:17

Über Leute wie Altintop kann sich dann unser lieber Torwart Titan wieder auslassen und lustige Interviews geben. Eier, wir brauch Eier..

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Norman 02.09.07 at 15:20

Tja, mal sehen wie die sich heute Abend in Kaiserslautern schlagen werden. Wenn Hansa auftritt wie in den letzten Partien, dürfte das eine eindeutige Sachen für die Roten Teufel werden.

5

Jack 02.09.07 at 22:23

Schon seltsam in München.
Das Stürmertalent der Nation sitzt auf der Bank, und jetzt verstärkt man sich mit einem Schalker Ersatzspieler.

6

Doktor Fussball 02.11.07 at 22:04

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