Dirk Heinen feierte am vergangenen Samstag eines der erfolgreichsten und wohl auch kuriosesten Comebacks der bisherigen Bundesliga-Saison. Während sich der 37-jährige Ersatz-Ersatztorhüter von Arminia Bielefeld gerade in seiner Wahlheimat Irland beim Fliesen der Küche befand, bekam er einen Anruf von Cheftrainer Michael Frontzeck.
Stammkeeper Hain konnte wegen einer angebrochenen Rippe nicht auflaufen, so dass Fernandez das Tor der Arminen hüten durfte und Hobby-Schafzüchter Dirk Heinen auf die Torwartposition 2 vorrückte. Glück im Unglück war es dann für die Bielefelder als sich Fernandez in der 22. Minute am Ellbogen verletzte und Heinen eingewechselt wurde.
Nach 715 Tagen Spielpause legte dieser ein furioses Comeback hin und sicherte der Arminia einen Punkt (Endstand 2:2) bei Hannover 96. Das ruhige und bescheidene Leben in der Abgeschiedenheit der irischen Wälder und Wiesen brachte Heinen die nötige Kraft und Ruhe eine sehr gute Torwartleistung hinzulegen.
Er war vorgestern noch bei seiner Schafherde in Irland. Und dafür hat er es weltklasse gemacht. Er war von Null auf Hundert voll da! (Michael Frontzeck)
Ich bin gespannt ob auch andere Torwart-Oldies sich Dirk Heinen als Vorbild nehmen. So könnte doch beispielsweise Oliver Kahn nach seinem Karriereende als Ranger in einem afrikanischen Nationalpark fungieren und bei Bedarf den Bayern als Ersatzkeeper weiter zur Verfügung stehen. Wär doch ne super Idee, oder?
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Los Holstos 03.18.08 at 12:36
Mhhh, Kahn geht ja nach China… vielleicht kann er da ja ganz entspannt die Chinesische Mauer langwandern und dann darauf warten, dass Rensing patzt… es kommt vielleicht schneller, als man denkt…
Und was macht eigentlich Stefan Klos? Bodo Illgner? Da sollten sich doch noch einige Stand-By-Rentner finden für all die abstiegsbedrohten Vereine mit Torwartproblemen…
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