Für ein Derby in der Bundesliga – besonders das zwischen BVB und S04 – benötigt man für gewöhnlich einen gestandenen Schiedsrichter, welcher mit hitzigen Spielen umgehen kann. Genau solch einen gab es beim Samstags-Spiel Dortmund gegen Schalke nicht. So wurde vom DFB der Unparteiische Lutz Wagner angesetzt. Dieser hat sich schon im letzten Jahr den Titel “Pfeife des Spieltages” verdient. Und auch dieses mal fiel Herr Wagner durch Unvermögen über 90 Minuten auf.
Über das ganze Spiel hinweg gelang es ihm nicht, das Spiel zu beruhigen und die richtigen Worte zu finden. Schon in der 27. Minute hätte Rafinha wegen seinem Wischer gegen Valdez vom Platz fliegen müssen, Wagner beließ es bei Gelb.
Eigentlich war der Ausgang des Spiels schon klar. Allerdings ermöglichten die Entscheidungen, oder auch Nicht-Entscheidungen, des Schiedsrichtergespanns den Ausgleich noch möglich. Erst stand Alex Frei geschätzte 2 Meter im Abseits, der Mann an der Linie hatte zwar freie Sicht, aber hielt es nicht für nötig Abseits anzuzeigen.
Die zwei anschließenden Platzverweise für Schalke waren zwar berechtigt, allerdings hätten es drei seien müssen, Rafinha kam mal wieder ungeschoren davon. Das Geschehen im Griff zu haben sieht anders aus. Kurz vor Schluss krönte Wagner seine Glanzleistung dann noch mit einem Elfmeter – Handspiel soll es gewesen sein, aber weder ein Handspiel noch eine Absicht kann in der Szene erkannt werden. Eigentlich bedarf es dazu keiner weiteren Worte. Abschließend zeigte Lutz Wagner dann nochmals, dass er mit der Brisanz des Spiels völlig überfordert war und pfiff das Spiel nach genau 90 Minuten ab. Keine Sekunde Nachspielzeit bei 4 Toren, 2 roten Karten, Auswechslungen und etlichen Fouls. Lutz, es tut mir leid, aber so schnell wirst du kein Bundesligaspiel mehr leiten…
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{ 6 comments }
schiffko 09.14.08 at 12:26
Wir haben für diese Saison unsere Tragödien (Champion-League), unsere Verletzungen und auch unsere eigene Dummheit ausreichend erfahren und durchlebt. Auch den gestrigen Betrug werden wir verdauen. Schalke startet jetzt durch ujnd Fzußball-Deutschland wird staunen…
Lutz Pfeife 09.14.08 at 13:31
Ihr solltet den Text leicht überarbeiten. Denn ich als taube Nuss habe 6 Tore gesehen, nicht 4. Aber davon ab, ob 4 oder 6 Buden. Sind eh nur Peanuts…
Peanuts: Wer um 16:45 auf ein Unentschieden gewettet hätte, hätte eigentlich mit 20 Einsatz wieviel gewinnen können?
karsten 09.14.08 at 13:36
Der Text ist doch prima, du taube Nuss. In der zweiten Halbzeit sind 4 Buden gefallen, 3 für die Schwatten, 1 für die Blauen.
Torsten Wieland 09.14.08 at 22:54
so schnell wirst du kein Bundesligaspiel mehr leiten…
Doch, wird er. Durch spielbeeinflussende Schiedsrichter lässt sich der DFB nicht beirren. Und bei Wagner schon gar nicht. Das zeigt die Erfahrung: http://dreieckeneinelfer.twoday.net/stories/3398849/
Laui 09.15.08 at 13:02
Herr Wagner ich hab schon viele schlechte Spiele von ihnen gesehn,aber das war die Krönung !!Hoffe sie gehen bald in Rente !!!!und das hoff nicht nur Ich !!!LÖL
top 09.15.08 at 19:15
Das Problem Lutz Wagner ist ein typisch deutsches Problem. So uneinsichtig wie dieser Schiedsrichter ist die gesamte Führungsriege der Schiedsrichter beim DFB.
Wagner ist wegen seiner charakterlichen Labilität einfach nicht der Mann, der schwierige Spiele leiten kann. Es gehört eben nicht nur Kenntnis der Regelkunde und diverse Schiedsrichterlehrgänge dazu um diesen Job machen zu können.
Bezeichnend ist die Aussage seines Assistenten an der Außenlinie, der bei dem letzten angeblichen Handelfmeter freie Sicht hatte und, wie schon bei dem Abseitstor von Frei, nicht die Fahne gehoben hatte. Zitat: “Ich traute mich nicht dem Schiedsrichter zu widersprechen.”
Ein starker Schiedsrichter wäre zum Assistenten zur Außenlinie gelaufen und hätte um seine Meinung gefragt.
Wer aber so psychisch instabil wie dieser Lutz Wagner ist, der ist entweder ein Duckmäuser, oder tritt herrisch auf. Letzteres trifft auf diese totale Fehlbesetzung an der Pfeife in diesem Spiel leider zu.
Da ich nicht glauben mag, daß alle Verantwortlichen beim DFB das nicht sehen, gilt die Devise: “Lieber 10 krasse Fehler mitmachen, als einen alleine”.
Stellt hier noch jemand die Frage, warum deutsche Schiedsrichter bei internationlen Spitzenspielen, wo es heiß her geht, von der FIFA kaum noch berücksichtigt werden?
Wie desolat die Leistungen der BL-Schiedsrichter sind, kann man auch an der Verwunderung mancher BL-Profis in der CL und dem UEFA-Cup sehen, wenn diese von manchen Entscheidungen in internationalen Begegnungen völlig überrascht sind. International wird eben nicht “deutsch” gepfiffen.
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