Danijel Ljuboja zum FC St. Pauli?

Ab zur Pediküre
Am gestrigen Mittwoch war es mal wieder soweit. Stadtderby in Hamburg. Der HSV empfing im heimischen Volksparkstadion die Kiezkicker aus St.Pauli. Dass es sich beim HSV nur um die Reserve handelte, ist seit Jahren bekannt. Die Zeiten in dem das Derby in der Bundesliga stattfand sind längst vorbei. Doch die Rivalität ist geblieben – auch im Regionalfussball.
Uwe Seeler, HSV Legende und sicherlich einer der besten Mittelstürmer dieses Landes, hat seit einigen Jahren ein eigenes Denkmal in Hamburg. Vor dem Stadion der Rothosen steht sein Fuß – 3,5 Meter hoch und 5 Meter breit. Einzigartig in der Bundesliga.

In der Nacht zu Mittwoch wurde die “hübsche” Bronze-Skulptur beschmiert. Braun-Weiße Flecken zieren den mächtigen Fuß des HSV-Idols. Fragt sich nur wer zu so etwas im Stande ist. Die Wolfsburger, weil sie am Sonntag als Verlierer vom Platz gingen? Oder doch die Stuttgarter, um vorm Spiel am kommenden Samstag schon mal Unruhe zu stiften?
Nein, die Pauli-Anhänger sind das sicherlich nicht gewesen, es würde aufgrund der schönen Vereinsfarben zwar passen, allerdings sind die Paulianer für so erniedrigende Verschandelungen nicht bekannt. Nein, St.Pauli-Fans wären da einfallsreicher!!!

Ich tippe auf Danijel Ljuboja, die ausgemusterte Schwabenleihgabe, die seit Anfang der Woche wieder bei den HSV-Amateuren trainiert, ist sauer – sauer auf alle und jeden. Nicht mal Karsten Bäron hält was auf den Serben – denn auch beim Hamburger Nachwuchs kam er nicht zum Zuge. Vielleicht heuert er ab kommender Saison bei den Kiezkickern an – die Suchen schließlich Extravaganz!

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