Carlos Alberto vs. Romeo Castelen

von André am 21. August 2007 

in 1. Bundesliga, Transfers

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Beide fühlen sich auf der rechten Seite zu Hause, beide können mit der Kugel umgehen und beide sind Nationalspieler ihres Landes. Carlos Alberto, Brasilianer, 22 Jahre, 8 Millionen Ablöse, aktueller Verein: SV Werder Bremen.
Romeo Castelen, Niederländer, 24 Jahre, 2,5 Millionen Euro Ablöse, aktueller Verein: Hamburger SV. Der Hickhack um den Brasilianer Alberto begann in der Sommerpause. Der Hamburger SV hatte den 22-jährigen Trickser an der Leine, allerdings waren die finanziellen Möglichkeiten der Hamburger begrenzt – 1 Mio. Leihgebühr für ein Jahr plus Kaufoption. Der HSV war sich mit dem Spieler, bzw. mit der Agentur, die die Transferrechte des Brasilianers besitzt, einig. Es stand quasi nichts mehr im Wege, bis auf die Möglichkeit, dass ein Kaufangebot von 8 Millionen ins Haus flattert, dann hätte der HSV keine Chance.

Nachdem Werder Bremen Miroslav Klose hat ziehen lassen, war wieder Geld in den Kassen der Grün-Weißen. Klaus Allofs legte gut 8 Millionen Euro auf den Tisch und Alberto zog es an die Weser. Der HSV war ausgezählt.

In Hamburg war man enttäuscht, doch konnte so ein Transfer nicht gestemmt werden. Man orientierte sich anders – in Richtung Holland – wo man sich auskennt. Romeo Castelen von Feyernoord Rotterdam kam für 2,5 Millionen an die Elbe und überzeugte bereits im ersten Testspiel gegen Juventus Turin.

Nun, nachdem die Bundesliga gestartet ist, wollen wir ein Fazit ziehen. Wer ist besser? Welcher Transfer hat sich rentiert? Nach 2 Spieltagen eigentlich nicht zu bewerten – wir machen es trotzdem.

Carlos Alberto, der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte hat in seinen ersten Spielen für Werder Bremen nichts gezeigt. Mannschaftsdienlich ist nicht, wenn man sich nur auf Dribblings einlässt und versucht zu zaubern. Mannschaftsdienlich ist, wenn man die Außenbahn hoch und runter läuft, schneller ist als David Odonkor aber trotzdem mit dem Ball umgehen kann :-)

Romeo Castelen hat eben diese gezeigt, einen Elfmeter rausgeholt und in seinem ersten Einsatz über 90 Minuten gezeigt, warum er Nationalspieler geworden ist. Wenn er so weiter spielt, wird Hamburg Mehdi Mahdavikia schnell vergessen.
Fazit ist also, dass Castelen der Start geglückt ist und Spaß macht. Carlos Alberto hingegen ist noch nicht angekommen. Sogar Allofs sagt:“Zur Zeit ist er für uns keine Verstärkung“. Bleibt zu hoffen, dass auch der Brasilianer Fuß fasst. Denn sonst lacht sich Hamburg bald ins Fäustchen. Carlos Alberto vs. Romeo Castelen 0:1

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